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Aktivkohle, die in der Trinkwasseraufbereitung zum Einsatz kommt, ist speziell aufgearbeitet und gereinigt. Diese Kohle hat aufgrund ihrer porösen Struktur eine sehr große Oberfläche, die für die Anlagerung von Stör- und Schadstoffen entscheidend ist. Die Aktivkohle entfernt durch Anlagerung unerwünschte natürliche Geruchs- und Geschmacksstoffe (z.B. Huminsäuren), chlorierte Kohlenwasserstoffe, schwer abbaubare Halogenkohlenwasserstoffe, Manganverbindungen und Schwebstoffe - letztere werden mechanisch zurückgehalten. Dabei ist die Anlagerung von Stoffen aus dem Rohwasser von vielen Faktoren abhängig. Die Molekülgröße und deren Ladung (positiv oder negativ), die Konzentration der Inhaltsstoffe, die Wassertemperatur, der pH-Wert, die Porengröße der Kohle, sowie die Kontaktzeit.
Ist die Oberfläche der Kohle durch belastetes Wasser besetzt, dann ist der Filter erschöpft und kann, wenn er nicht rechtzeitig aus dem Gerät entfernt wurde, "durchbrechen", d.h. die Schadstoffe lösen sich wieder ab (Desorption) und gelangen wieder ins Wasser. Mitunter kann sogar mehr Schadstoff freigesetzt werden, als im Wasser vorhanden war. Aber selbst bei noch nicht vollständig beladenem Filter können Schadstoffe durch den Filter hindurchwandern. Das liegt daran, dass bereits adsorbierte Stoffe ihre Plätze mit anderen Molekülen aus dem vorbeifließenden Wasser tauschen.
Äußerst problematisch ist der Einsatz von Aktivkohlefiltern als Tischwasserfilter im Haushalt, weil die große Oberfläche der Kohle nicht nur Platz für Schadstoffe bietet, sondern auch einen optimalen Nährboden für Mikroorganismen (z.B. Eiter-Bakterien wie Enterobacter cloacae und Citrobakter freudii oder Schimmelpilze), die aus Verunreinigungen im vorbeifließenden Wasser ihre Nährstoffe beziehen. So wurden in gefiltertem Wasser schon Keimzahlen gemessen, die den Grenzwert der Trinkwasserverordnung hundertfach überschritten, besonders dann, wenn die Geräte einige Tage unbenutzt waren. Eine sichere Kontrolle, wann die Aufnahmekapazität der Aktivkohle erreicht ist, gibt es nicht. Der Nutzen von herkömmlichen Aktivkohle-Wasserfiltern ist fraglich!
Weniger Metalle - dafür mehr Bakterien im Wasser!
Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) rät davon ab, normale handelsübliche Wasserfiltern für den Hausgebrauch zu benützen. Diese Filter verringern zwar, wie die Hersteller versprechen, während eines begrenzten Zeitraumes den Kupfer- und Bleigehalt von Wasser; aber mit zunehmendem Alter der Filterpatronen (Aktivkohlepulver) erhöht sich die Keimzahl (Bakterien) im Wasser auf Werte, die laut Trinkwasserverordnung nicht mehr zugelassen sind. Krankheitserreger, die in geringer Anzahl immer im Leitungswasser vorkommen, können sich in der Filtermasse vermehren und werden beim anschließenden Gebrauch in das Filtrat gespült. Diese Bakterien können bei empfindlichen Personen beispielsweise zu Durchfall führen. Das mit solchen Geräten filtrierte Wasser sollte deswegen, so das BgVV, vor dem Trinken abgekocht werden. Diese einfache Art von Filter sollte nur dann eingesetzt werden, wenn das Trinkwasser tatsächlich mit Kupfer oder Blei belastet ist. Darüber informieren die örtlichen Wasserversorger. Das BgVV fordert die Hersteller von Wasserfiltern auf, einen niedrigen Ausgangskeimgehalt der Patronen zu gewährleisten und den Verbrauchern das Abkochen des filtrierten Wassers ausdrücklich zu empfehlen.
Deswegen empfehle ich Ihnen unsere neuen Trinkwasser-Aufbereiter wie z.B. das leistungsfähige 1 Stufen-Auftisch-Filtrationsgerät (das ich auch selbst verwende*) das mit einem hart gepresste Kohleblockkern arbeitet, vermengt mit extra feiner Qualitäts- Aktivkohle, um größte Filtrationsleistungen zu erreichen bzw. diese auch zu erhalten. Bei diesem neuen Filtrationsmedium werden die Technologie und die Feinheiten der elektrokinetischen Adsorption mit der eines mechanischen Siebes kombiniert um die Schadstoffe zu entfernen bzw. zu reduzieren, bis hinab in den Submikron Bereich. Das Wasser wird dabei durch die stark verdichteten Kohleblockporen gepresst, wobei die Vorteile der mechanischen Filtration, der elektrokinetischen Adsorption und der physikalisch/chemischen Adsorption zur weitreichenden Schadstoffreduzierung eine optimale Kombination ergeben (durch dieses System wird auch das Problem der Bildung von Mikroorganismen weitgehend umgangen). Quelle: *G.H.Eggetsberger 15.11.2000
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