Homepage des International PcE®Network™ / Eterna
URL: http://www.ipn.at
Hautleitwert Messung in der Psychotherapie
emotionalen Befindlichkeit wie auch emotionalen Reaktionen einer Person

Die Ursachen vieler gesundheitlicher Störungen und Krankheiten liegen in der emotionalen Befindlichkeit wie auch in den emotionalen Reaktionen einer Person.

Besonders die ins Unterbewusste verdrängten Emotionen, resultierend aus chronischer Überforderung und inneren Konflikten, können oftmals zu psychosomatischen Störungen wie auch zu Neurosen führen die dann auf Dauer ernsthafte Krankheiten auslösen können. Ziel einer modernen Psychotherapie ist, durch gezieltes Einwirken auf den Patienten die zumeist verdrängten, stark emotional besetzten Erlebnisinhalte und Vorstellungen bewusst zu machen und den Betroffenen dadurch die Möglichkeit zu bieten, sich selbst und seine Probleme besser zu verstehen.

Alle Emotionen treten innerhalb unseres Nervensystems als messbare elektrische Erscheinungen auf, die man nicht nur über die Veränderung der Gleichspannungspotentiale, sondern auch über den Hautleitwert aufspüren kann. Der PcE-Trainer hilft, die ansonst unsichtbaren (unbewussten) "Emotionsladungen" zu detektieren. Dabei muss der Trainer bzw. Therapeut das Gerät entsprechend der nachfolgenden Bedienungsanleitung einsetzen:

Nachdem das Hautleitkabel mit dem PcE-Trainer verbunden ist und die Fingerelektroden an den Zeige- und Mittelfinger der nicht bevorzugten Hand (also bei Rechtshändern die linke Hand, bei Linkshändern umgekehrt) angeschlossen wurde sollte sich die zu messende Person so weit wie möglich entspannen. Erst wenn eine gewisse Stabilität des Entspannungsgrades erreicht ist, werden vom Trainer / Therapeuten eine Reihe von ausgesuchten Fragen gestellt, die emotional geladen sein könnten. Dabei ist es wichtig, dass zwischen den einzelnen Fragen solange Pausen eingelegt werden, bis die Messanzeige wieder einigermaßen stabile Werte anzeiget. Bei kritischen, emotional belastenden Fragen werden die Reaktionen schon 1 bis 10 Sekunden nach Übermittlung der Frage sichtbar werden. Je nachdem, wie stark die durch eine Frage ausgelösten emotionale Reaktionen sind, umso stärker wird die Änderung der Werte ausfallen und umso länger werden die Werte in dem schlechteren Bereich bleiben (also im höheren Leitwertbereich).

Daher ist es bei der systematischen Anwendung für die Psychotherapie notwendig, in einem Sitzungsprotokoll

  • die Frage,
  • den Ausgangswert (Wert vor der Fragestellung)
  • Geschwindigkeit der Reaktion (schnell, mittel, verzögert) und
  • den höchsten Hautleitwert (Endwert) nach der Fragestellung und die Zeit bis zur Normalisierung des Hautleitwertes also bis zur Erreichen des Ausgangswertes vor der Frage

zu notieren. Aus diesen Aufzeichnungen kann dann der Belastungsgrad der einzelnen Fragen ermittelt werden. Je größer die Differenz zwischen Ausgangswert und Endwert ist, je schneller die Reaktion eintritt und je länger die erhöhten Werte anhalten, umso größer ist die jeweilige emotionale Belastung.

Aufgrund der so ermittelten Hinweise, kann eine Offenlegung der gesamten mentalen Problematik sowie der damit verbundenen Emotionen des Patienten schnell erreicht werden und in einer befreienden therapeutischen Sitzung (Gesprächstherapie oder systematische Desensibilisierung mittels Biofeedback) verarbeitet und aufgelöst werden.

Eine weitere Möglichkeit des Einsatzes der Hautleitmessung für einen Psychotherapeuten sind Assoziationsexperimente, sie auch von C.G. Jung angewendet wurden. Dabei werden prägnante Reizwörter aus Reizworttabellen (im Anhang zu finden) genannt, die der Patient spontan mit einem ihm zuerst einfallenden Wort beantworten muss, während der Trainer / Therapeut die Reaktionen notiert. Auch bei der Auswertung der Assoziationsexperimente gilt wieder: Je größer die Differenz zwischen Ausgangswert und Endwert ist, je schneller die Reaktion eintritt und je länger die erhöhten Werte anhalten, umso größer ist die jeweilige emotionale Belastung.

Das Assoziationsexperiment ist besonders geeignet, im tiefen inneren des Unbewussten verborgene, emotional geladene Erlebnisse aufzuspüren. Durch die Nennung eines Begriffes werden auch Reaktionen sichtbar, bei denen der Patient sich bewusst an nichts erinnern kann. Die ohne messtechnische Hilfe verborgen gebliebenen Problemkreise werden mithilfe des neuen Messverfahrens nicht nur sichtbar, sondern dadurch auch behandelbar.

Die Suche im eigenen Unbewussten:
Natürlich können die beschrieben Methoden auch im Eigentraining angewandt werden. Hierzu bedarf es nur der konsequenten und systematischen Vorgangsweise. Statt dass ein Trainer oder Therapeut die Fragen stellt oder das Assoziationsexperiment durchführt, muss nun der Trainierend selbst sich die Fragen vorlegen (ablesen) bzw. die Worte für das Assoziationsexperiment ablesen. Nach jeder Frage bzw. jedem Wort sollten die Reaktionen notiert werden. Finden sich belastende, emotional geladene Problemkreise bzw. sind emotional belastende Erlebnisse bekannt, so können Sie sofort mit einem gezielten Desensibilisierungstraining beginnen.

Desensibilisierungstraining:
Bevor Sie mit einem Desensibilisierungstraining beginnen, sollten Sie das Entspannungstraining mit dem Hautleitwert beherrschen. Sie sollten durch Ihre eigene Vorstellung und Biofeedback den Hautleitwert um mindestens 400 Punkte absenken können. Das lernen Sie am schnellsten mit der Trainingsanleitungs-CD die zum Hautleitwert-Kabel mitgeliefert wird. Erst wenn Sie das Entspannungstraining beherrschen, sollten Sie mit dem Desensibilisierungstraining beginnen. Das gleiche gilt auch für einen Patienten der nach Aufdeckung von emotionalen Problemkreisen mit einem Desensibilisierungstraining beginnen soll.

Trainingspraxis:
Wiederholen Sie die belastenden Worte bzw. Fragen oder denken Sie an die emotional geladenen Erlebnisse. Steigt dabei der Hautleitwert an (und das sollte er, wenn der Problemkreis wirklich belastend ist) so beginnen Sie sofort mit der Entspannung (Feedback des Hautleitwerts), der Hautleitwert sollte sofort wieder absinken. Diese Desensibilisierung sollten sie so lange fortsetzen, bis Sie keine messbare Reaktion mehr beim Wiederholen des belastenden Wortes bzw. bei der Erinnerung des belastenden Erlebnisses erkennen können. Wenn das der Fall ist, sollten sie auch frei sein von Ängsten und negativen Gefühlen die mit den emotionalen Erlebnissen verbunden waren. Mit dieser Methode lassen sich Versagensängste bis hin zu manifesten emotionalen Problemen sicher bewältigen.

 

© Eterna Management S.L. 2004
by CABAN Sebastian
 
Das IPN verkauft keine Produkte und Seminare. Eterna Management S.L., ein Mitglied des IPN, produziert und vertreibt alle auf diesen Seiten vorgestellenten Produkte und Seminare. Eterna vertreibt keine Heil- und Arzneimittel.