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Gedächtnis im Bauchhirn
Beobachtung stützt diese These:

Kinder mit den berüchtigten Säuglings-Koliken wachsen nicht selten zu Erwachsenen mit Reizdarm heran. Ein solches Gedächtnis im Bauchhirn beruht auf Lernprozessen und Speicherung. Als Speichermedium finden die gleichen Substanzen und Moleküle Verwendung, die auch im Gehirn für das abspeichern von Erinnerung benutzt wird.

Das Bauchhirn lernt vor allem in jungen Jahren. Wie das Kopfhirn reift es nach der Geburt weiter; es ist für mindestens drei Jahre plastisch und entwickelt sich. Frühe mentale Erfahrungen des Darms können so die Persönlichkeit beider Gehirne beeinflussen. Exzessive oder langanhaltende Furcht hinterlässt Spuren nicht nur im Kopf, sondern auch im Darmtrakt, wie an Tierexperimenten einwandfreinachgewiesen wurde. So belegen z.B. Versuche an erwachsenen Ratten, die man als Neugeborene Stress-Situationen ausgesetzt hat, eine Hypersensitivität der Tiere und ihrer Gedärme mit Reizdarm ähnlichen Symptomen.

Aber auch beim Erwachsenen findet man die verhängnisvollen Reaktionsketten zwischen Darm und Psyche: mehr als 40 Prozent der Reizdarmpatienten leiden, wie neueste Studien zeigen, an Angsterkrankungen und häufig auch an Depressionen.

Forscher postulieren nicht nur einen emotionalen Speicher im Hirn sondern auch einen Emotions-Gedächtnis-Speicher im Bauchhirn, das ja direkt mit dem limbischen System in Kontakt steht. Jedes Mal wenn der Mensch eine Entscheidung in einer ähnlichen Situation fällen muss, basiert diese nicht nur auf intellektuellen Kalkulationen, sondern wird massiv von jenen unbewussten Informationen aus dem gigantischen Katalog von gespeicherten Emotionen und Körperreaktionen die das Bauchhirn mitgeprägt.

Kommandos aus dem Bauchraum

In unserem Bauchraum (um den Darm) finden wir mehr als 100 Millionen Nervenzellen: Das sind mehr Neuronen, als im gesamten Rückenmark zu finden sind. Dieses "zweite Gehirn", so haben Neurowissenschaftler herausgefunden, ist quasi ein Abbild des Kopfhirns - Zelltypen, Wirkstoffe und Rezeptoren dieses Nervengeflechts sind exakt gleich.

Entstehung des Bauchhirns

Die Aufteilung der Kommandostruktur über den Körper erfolgt schon beim Embryo, in der soggenannten Neuralleiste, einer Zellansammlung, die sich im Frühstadium der embryonalen Entwicklung ausbildet. Diese Zellansammlung (Neuralleiste) teilt sich im Laufe der fortsetzenden Entwicklung, ein Stück wird vom Kopf umschlossen, das andere Stück wandert in den Bauchraum. Um die Verbindung zwischen den verwandten Zellstrukturen nicht zu unterbrechen, entsteht der Vagusnerv (Parasympathikus) als verbindender Informationskanal.

So informieren sich Kopfhirn und Bauchhirn gegenseitig über jedes Geschehen. Nahezu jede der Substanzen (z.B. Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Glutamat, Opiate), die im Kopfhirn Steuerfunktionen ausüben, sind auch im Hirn des Verdauungstrakt anzutreffen. Bei Krankheiten wie Alzheimer- und Parkinson findet sich häufig der gleiche Typ von Gewebeschäden im Kopf- wie im peripheren Hirn. Genauso bei BSE, dem "Rinderwahn", auch hier ist der Darm extrem befallen.

Was aber macht dieses zweite Gehirn?
Denkt es, fühlt es, erinnert es sich?

Neueste Forschungen zeigten, dass (normalerweise) alle psychischen Prozesse und das Verdauungssystem direkter verkoppelt sind. Der Darm ist das größte Immunorgan im Körper, in dem mehr als 70 Prozent aller Abwehrzellen sitzen. Eine große Zahl von Abwehrzellen ist direkt mit dem Bauchhirn verbunden. Viele Steuerprozesse und Reaktionen laufen völlig unabhängig vom Kopfhirn ab. Das Bauchhirn spielt eine große Rolle (bzw. ist der Vermittler) bei der gefühlsmäßigen Erfahrung von Freud und Leid. Seit jeher gilt der Bauchraum als emotionales Zentrum. Ärger heißt es im Volksmund, "schlägt sich auf den Magen", "Aufregung drückt auf" den Darm. Was das Kopfhirn wahrnimmt oder sich einbildet, bleibt auch dem Bauchhirn nicht verborgen.

Chemie und Angst

Der identische Zell- und Molekülaufbau beider "Hirne" (Kopf und Bauchhirn) erklärt, warum psychisch wirkende Medikamente (für den Kopf) auch auf den Darm wirken. Antidepressiva bewirken im umgekehrten, Verdauungsstörungen.

Stimmungshebende Medikamente führen -je nach Dosierung- zu Durchfall oder Verstopfung. Neue Medikament gegen den sogenannten Reizdarm (englisch: "irritable bowel syndrom") wurde ursprünglich als eine Anti-Angst-Droge entwickelt. Die Symptome bei Reizdarm sind: starkes Unwohlsein, Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang, Blähungen und Bauchschmerzen. Das Verdauungssystem der betroffenen Menschen funktioniert nicht richtig und kein Arzt weiß warum. Keine anatomischen oder chemischen Effekte sind erkennbar. Deshalb werden solche Patienten oft als Hypochonder abgetan. Dabei beruht diese Erkrankungen auf einer "neuronalen Fehlfunktion" im Bauchhirn, oder der Dialog zwischen Kopfhirn und Bauchhirn ist gestört.

Nicht weniger als 20% der Bevölkerung leiden heute darunter, weitere 20% leiden unter anderen Funktionsstörungen, wie etwa der Darmträgheit und chronischen Verstopfung. Mehr als 50 verschiedene Krankheiten werden mittlerweile mit solchen Fehlschaltungen der beiden Nervenansammlungen in Zusammenhang gebracht.

 

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