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Aus dem Bauch heraus
Wie entstehen Emotionen ?
Alles was durch unsere Sinnesorgane hereinkommt, wird als erstes an den Thalamus geschickt, wo es sortiert und an diejenigen Hirnbereiche weitergeleitet wird, die für die jeweilige Verarbeitung zuständig sind.

Eine Schlange!

Im Fall von emotionalen Informationen z.B. der Anblick einer Schlange, wird die Information aufgeteilt und auf zwei getrennten Bahnen weitergeleitet. Beide enden im Amygdala (Mandelkern), dem Alarmsystem des Gehirns und Generator der emotionalen Reaktionen. Der Verlauf der beiden Informationsbahnen ist völlig unterschiedlich.
  • Die erste Bahn verläuft vom visuellen Kortex an der Rückseite des Gehirns (Sehzentren) wo die Informationen analysiert und dann weiter gesendet werden.

    Zu diesem Zeitpunkt ist es einfach nur eine neutrale Information. Ein sich ringelndes Ding, lang, schlauchartig, mit Muster auf der Oberfläche...
     
  • In der zweiten Bahn müssen die für die Erkennung zuständigen Gehirnbereiche herausfinden, um welches Objekt es sich bei den schlauchartigen Ding handelt. Jetzt erst wird das Objekt als Schlange erkannt. Aus dem Langzeitgedächtnis wird das gespeicherte Wissen (inkl. Erfahrungen) über Schlangen abgerufen. Tier, verschiedene Arten - möglicherweise gefährlich, alle diese Informationen werden dann zu einer Botschaft zusammengesetzt:

Schlange! Hier! Jetzt! In meiner direkten Nähe! Gefahr!

Diese Botschaft wird dann an den Amygdala weitergeleitet, die dann den Körper reaktionsbereit macht. Aus dem Ablauf kann man schon unschwer erkennen, dass die erste Informationsbahn ziemlich lange ist und mehrere Ablaufstadien durchläuft. Angesicht einer gefährlichen eventuell das Leben bedrohenden Situation dauert das zu lange, daher gibt es auch als zweite Informationsbahn, ein schnell reagierendes System.

Dieses System führt ebenso von Thalamus weg und ist durch ein dickes Band von Nervengewebe direkt mit der Amygdala verbunden. Der Amygdala ist seinerseits eng an den Hypothalamus gekoppelt, der die Kampf und Fluchtreaktionen des Körpers kontrolliert. Über dieses System gelangen Informationen von Auge zum Körper innerhalb von wenigen Millisekunden. Konditionierte Ängste (im Gegensatz zur gewöhnlichen Angst die eine rationale Basis haben) kommen aus Informationen die nur diesen abgekürzten (unbewussten) Weg nehmen. Gleichzeitig wird über den Vagusnerv (Parasympathikus) das sogenannte Bauchhirn "informiert". Notsituationen wie Schmerzen oder Prüfungsängste fühlen Menschen auch im Solarplexus bzw. Bauchraum: Wenn die Zentrale im Kopf bewusst oder unbewusst Anspannung und Furcht wahrnimmt, dann informiert es das Bauchhirn. Dieses schüttet Entzündungsstoffe wie Histamin aus, die Nervenzellen im Verdauungskanal sensibilisieren und aktivieren. Diese veranlassen die Darm-Muskelzellen sich zu kontrahieren. Krämpfe oder Durchfall sind dann oft die Folge. In einer Rückkoppelungsschleife wird die allgemeine Alarmstimmung im Bauchhirn wiederum dem Kopfhirn mitgeteilt, und das funkt zurück, die Signale schaukeln einander gegenseitig auf- dies geschieht vor allem bei Dauerangst und beim sogenannten "high level stress". Früher Lebensstress (in jungen Jahren) konditioniert Gehirn und Bauch und bestimmt die Sensibilität der Darm-Hirn-Achse für das ganze Leben.

 

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