Zum Hauptmenü
Eterna
Psychologie
 

vorheriger Text
 
Mo, 10.Apr.2000
derzeitiger Text
 
nächster Text
 Hauptmenü > IPN > Arhiv (!! Informationen nicht mehr aktuell !!) > Berichte aus der Forschung > Gebiet Psychologie
Bestimmte Hirnteile steuern das moralisches Verhalten

Ein genau umrissener Teil des Gehirns scheint nötig zu sein, um moralisches und soziales Verhalten in früher Kindheit zu erlernen.

Bestimmte Gehirnverletzungen in früher Kindheit können zur Folge haben, dass das davon betroffene Individuum in Kindheit und Jugend keine sozialen und moralischen Regeln lernt. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Antonio R. Damasio und seinen Kollegen vom University of Iowa College of Medicine in Iowa City.

Untersucht wurden zwei Fälle: eine junge Frau und ein junger Mann, beide Anfang Zwanzig. Die Frau war von einem Auto überfahren worden, als sie 15 Monate alt war. Sie erholte sich relativ schnell von dem Unfall, doch ab ihrem dritten Lebensjahr gehorchte sie ihren Eltern nicht mehr und entwickelte mehr und mehr pathologische Verhaltensmuster. Sie log und stahl, hatte keine Freunde, plante keine Zukunft, und als sie aus der Schule war, konnte sie keinen Job lange halten. Mit 18 wurde sie schwanger, trug das Kind aus, erwies sich ihm gegenüber jedoch als gefährlich unsensibel.

Dem Mann wurde im Alter von drei Monaten ein Gehirntumor aus dem rechten Frontallappen entfernt. Auch er erholte sich relativ schnell wieder und schien sich sogar normal zu entwickeln, bis er ab dem 9. Lebensjahr einen generellen Mangel an Motivation zeigte. Er neigte zu Zornausbrüchen, log, zeigte wenig Mitgefühl gegenüber anderen und plante keine Zukunft. Auch er konnte im Erwachsenenalter keinen Arbeitsplatz lange halten.

Beide entstammen stabilen Familienverhältnissen und haben Geschwister, deren Sozial- und Moralverhalten völlig normal sind. Wie Patienten, die diese Form der Gehirnschädigung im Erwachsenenalter erleiden, weisen beide Patienten normale geistige Fähigkeiten auf.

Die Verletzung, die für diese Verhaltensweisen verantwortlich ist, befindet sich in der Region des präfrontalen Cortex. Der präfrontale Cortex steht in Verbindung zum limbischen System. Wenn es darum geht, eine Handlung auszuführen, ruft ein Teil des präfrontalen Cortex Wissen ab, das einen Bezug zu Gefühlen hat, die von ähnlichen Situationen in der Vergangenheit gespeichert sind. Diese unbewussten emotionalen Signale werden gebraucht, um die beste Handlungsweise auszuwählen. Bei einer Verletzung des präfrontalen Cortex durch irgendein Trauma ist gewissermaßen der Entscheidungsfindungskreislauf durchbrochen.

Diese Fälle werfen neues Licht auf die Reparaturleistungen des Gehirns. Man wusste bisher, wenn bei Kindern z.B. in einer Operation Gehirnregionen entfernt werden, die mit Sprache zu tun haben, andere Regionen diese Aufgaben mit übernehmen. Der Kreislauf der Entscheidungsfindung um den präfrontalen Cortex scheint hingegen unersetzbar zu sein.

Quelle: Nature Neuroscience 1999 / 1032-1037;927-929

Unsere Messungen mittels Potentialfeedback zeigten, dass das moralische Verhalten auch vom jeweiligen Aktivitätsniveau der Stirnregion abhängig ist. Verhaltensprobleme (z.B. Sozialer Natur) können nach unseren Forschungen "einfach" wegtrainiert werden. Der Proband muss mittels Potential Biofeedback lernen die Frontallappen des Gehirns willentlich zu aktivieren. Nach einiger Zeit des Trainings lösen sich die Verhaltensstörungen langsam auf. Das Potentialtraining mit dem PcE-Trainer ist für das Heimtraining geeignet. 

Quelle: IPN Wien

 


Verwandte Themen: ... lesen Sie weiter ...
--> Der PcE-Trainer (Biofeedbackgerät) (Messgerät, Produktbeschreibung und Bedienungsanleitung)
 
Bestellstatus | Preislisten | Produktauswahl© Eterna Management S.L. 2004
Druckansicht | Suchen | So erreichen Sie uns | Newsletter | AGBby CABAN Sebastian
 
Das IPN verkauft keine Produkte und Seminare. Eterna Management S.L., ein Mitglied des IPN, produziert und vertreibt alle auf diesen Seiten vorgestellenten Produkte und Seminare. Eterna vertreibt keine Heil- und Arzneimittel.