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Physiologische Reaktionen im experimentellen Stresstest
und Vergleich mit bestimmten Persönlichkeitsfaktoren, von Gerhard Kaiblinger
Physiologische Reaktionen im experimentellen Stresstest und Vergleich mit bestimmten Persönlichkeitsfaktoren bei 18 - 19jährigen Schülern.

Diplomarbeit am Institut für Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien. Vorgelegt von Gerhard Kaiblinger. Wien, August 1992.

Inhalt:

Zusammenhänge zwischen dem 16 PF-Test und biomedizinischen Faktoren, hier vor allem den Gehirnpotentialen (ULP).

Schlussbemerkung

Daß anhaltende Streßreaktionen zu einer Vielzahl von psychischen und psychosomatischen Krankheiten führen können, kann man als gegeben betrachten. Die Schule sollte daher meiner Meinung nach auch auf ein stressreiches Leben vorbereiten, weil sich die Struktur unserer Gesellschaft immer mehr zur Leistungsgesellschaft, zur Stressgesellschaft wandelt. Sie sollte mindestens so lange vorbereiten bis sich "hoffentlich bald" ein Wertewandel von der "überdimensionalen" Leistungsgesellschaft zur "geistigen Wohlstandsgesellschaft", in der die Menschen wieder "mehr" sind als sie "scheinen" vollzieht.

Um nun aber die Schüler auf dieses Leben gut vorzubereiten, um negative Folgen zu minimieren bzw. auszuschalten, bedarf es zuerst der Erkennung, der Aufklärung und der Vorbeugung von Streß durch den Lehrer. Kann er nicht verhindert werden bzw. ist es bereits zu "Anpassungskrankheiten", unerklärlichen Leistungsabfall, Konzentrationsschwierigkeiten etc. gekommen, müssen geeignete Copingverfahren für die Schüler gefunden werden.

Gesicherte Erkenntnisse zur Erkennung von Stress sind daher wichtige Grundvoraussetzungen für jeden Lehrer, um adäquate Veränderungen des Unterrichts zu erleichtern bzw. mit jedem Schüler einen stressbedingt angemessenen Umgang zu pflegen.

Auf die Erkennung von Stress wird meiner Meinung nach zu wenig Wert gelegt bzw. im Unterrichtssystem überhaupt nicht berücksichtigt. So ist es wichtig, sich immer wieder vor Augen zu halten, daß sehr viele Veränderungen, die durch Stress hervorgerufen werden, anhand meßbarer Änderungen und Größen genau definierbar und sogar zahlenmäßig erfaßbar sind. Selbst für den Laien sind schon rein äußerlich einige wesentliche Symptome einer eingetretenen Stressreaktion erkennbar: Beschleunigung von Puls und Atmung, Pupillenerweiterung und Hautblässe, Erkennung von Stress im Gesichtsausdruck, in der Haltung und im ganzen Gehabe, die Spannung, Angst und Aggressivität widerspiegeln können. Nonverbale Reaktionen stehen ja als Informationsquelle nahezu immer zur Verfügung.

Verwiesen sei an dieser Stelle noch auf eine Zusammenstellung von Stressymptomen des Institutes für angewandte Biokybernetik und Feedbackforschung, die natürlich nur als Hilfestellung dienen kann und keineswegs div. Lehrerschulungen erspart.

Diese Diplomarbeit sollte einen kleinen Beitrag zur Sensibilisierung und Erkennung von Stress leisten, indem sie mögliche Abhängigkeiten zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Stressreaktionen aufzeigt. Mit Ausnahmen beim PF I, L und Q1 sind leider bei dieser Untersuchung keine signifikanten Werte berechnet worden. Wie bereits im vorigen Kapitel erwähnt, haben sich fast keine Hypothesen bestätigt. Mögliche Gründe dafür könnten u.a. sein;

  • zu geringe Stichprobe der untersuchten Personen
  • zu hohe Streuung fast aller physiologischer Parameter
  • allgemeine Fehlerquellen eines Experiments und spezielle Probleme dieser Untersuchung
  • Verwendung von falschen statistischen Tests

Meiner Meinung nach sollten aufbauende Untersuchungen durchgeführt werden, um diese Erkenntnisse zu bestätigen bzw. zu widerlegen und um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Ich würde folgende Untersuchungen bzw. Vorgehensweisen vorschlagen:

  • Untersuchung der Probanden auf vagotonische bzw. sympathikotonische Reaktionsweise - Neuformulierung der Hypothesen - Durchführung der notwendigen statistischen Tests
  • weitere Untersuchungen der bestätigten Hypothesen
  • Durchführung einer "Manova", um gegenseitige Abhängigkeiten aufzuzeigen
  • Durchführung eines statistischen Tests zur Überprüfung, ob es signifikante Unterschiede in den Stressreaktionen zwischen Männern und Frauen gibt
  • Durchführung eines Kolmogorov-Smirnov-Tests, um die Verteilung der Stichproben aufzuzeigen und einen geeigneten statistischen Test durchzuführen

Abschließend möchte ich mich noch bei meinem Betreuer, Herrn Mag. Herbert Langer sehr herzlich bedanken, der mich "nie unter Stress" gesetzt und mir somit die Möglichkeit gegeben hat, diese Diplomarbeit gut zu recherchieren.

 

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