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Das "neue" und das "alte" Bewußtsein.

Es existiert nicht ein Bewußtsein, sondern zwei: das "neue" und das "alte" Bewußtsein.

Daß diese Theorie nicht alleine auf unsere Messungen und Überlegungen gestützt ist, zeigt eine Untersuchung an Split-Brain-Patienten. Split-Brain-Patienten sind Menschen, bei denen die beiden Gehirnhälften mittels Operation getrennt wurden. Das heißt, der Balken, der linke und rechte Hälfte mit mehr als 200 Millionen Nervenfasern verbindet (corpus callosum) wurde durchschnitten.

Diese Untersuchung zeigte, daß jede der beiden Gehirnhälften, die nun getrennt waren:
1. sich sprachlich äußern konnte, und
2. daß sich die Antworten beider Gehirnhälften auf Fragen oft stark unterschieden.

Beispielsweise wurde eine Person gefragt, welchen Beruf sie ergreifen wollte, worauf sie mit der linken Gehirnhälfte antwortete, daß sie gerne Buchhalter wäre; mit der rechten aber antwortete die gleiche Versuchsperson, daß sie gerne Autorennfahrer wäre. Solche differenzierenden Antworten konnten bei den meisten Split-Brain-Patienten, aber auch bei Hypnotisierten festgestellt werden.

In den meisten Situationen können sich die beiden Hemisphären für unterschiedliche, oft auch entgegengesetzte Handlungsweisen entscheiden.

Zum Beispiel:
Herr A trifft Herrn B.
Herr A spricht zwar freundliche Worte, aber seine Haltung ist ablehnend.
In diesem Gespräch stimmt die gesprochene Aussage mit der körperlichen Aussage nicht überein. Bei dieser Kommunikation kann Herr B zu einer konträren inneren Haltung kommen.
- Seine linke Gehirnhälfte bewertet das Gesagte positiv,
- seine rechte Gehirnhälfte bewertet die körperliche Aussage negativ.
Wenn die linke Hirnhälfte bei dieser Aussage dominiert, entscheidet sich Herr B für Annäherung.
Wenn die rechte Hirnhälfte dominiert, entscheidet er sich für Abwehr.

Sind beide Hirnhälften uneins, siegt meistens die linke Gehirnhälfte und die rechte reagiert mit einem unangenehmen Gefühl, das im Hintergrund wahrgenommen werden kann (so kommen oft scheinbar überaschende Enttäuschungen zustande).

Das logische Bewußtsein scheint meistens die Kontrolle über die Ausgangskanäle (Sprache, Schreibvermögen und logische Gestik) zu gewinnen, indem es versucht, das Ursprungsbewußtsein weitgehendst "auszuschalten". Gelingt das nicht, kommt es zu entgegengesetzten Aussagen, wie z.B. zu sogenannten Freud'schen Versprechern, unpassenden Gesichtsausdrücken und Körpergestiken.

Unser gesamtes Bewußtsein befindet sich in einer Entwicklungsphase.

Zuerst entwickelte sich das Ursprungsbewußtsein (im direkten1 Zusammenwirken mit den alten Hirnteilen): ein Meer aus Gefühlen, Trieben, Instinkten und Reflexen. Danach kam durch die Entwicklung unseres Sprechvermögens "Ordnung" und Logik sowie Ich-Bewußtsein in unsere linke Gehirnhälfte. Das Urbewußtsein wurde für uns ein unbewußter Begleiter, der sicher im Laufe der zukünftigen Menschheitsgeschichte nach und nach ebenfalls mit Ich-Bewußtsein durchdrungen wird. Die Bewußtseins- und Hirnentwicklung des Menschen ist also noch lange nicht abgeschlossen.

Es scheint, als wäre die Ausbreitung des Ichbewußtseins ein natürlicher Prozeß, der evolutionsgeschichtlich der Menschheit irgendwann bevorsteht, und der durch das Biofeedbackverfahren bei den Trainierenden schon heute möglich wird.

 

Lesen Sie weiter: Die "Flucht" des Ursprungsbewußtseins in die Tagtrance
 
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