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Do, 04.Nov.1999
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Neue Forschungen zum Tinnitus (Ohrgeräusch)

Leiden Menschen an Ohrgeräuschen, zeigt sich dies auch an der Durchblutung des Gehirns. Das berichtet Alan H. Lockwood von der New Yorker State-University in Buffalo in der Zeitschrift "Neurology". Wer am sogenannten Tinnitus-Ton leidet, hört unablässig Rauschen, Klirren, Pfeifen oder ähnliche Geräusche in seinem Ohr. Rund acht Millionen Deutsche und fast 600.000 Österreicher haben schon unter plötzlichem Ohrensausen gelitten oder leiden immer noch darunter, denn bei etwa einer Million Menschen verstummt die Lärmattacke nie mehr. Jeder zehnte ältere Mensch ist von der inneren Lärmbelästigung betroffen, aber eine Heilung durch die Schulmedizin gibt es dafür nicht. Weil die Patienten von ihren Leiden zwar berichten können, Ärzte aber keine körperlichen Symptome finden, halten viele Mediziner den Tinnitus nicht für eine Krankheit, sondern für ein psychologisches Problem.

Lockwood konnte nun zeigen, dass Patienten mit Tinnitus auch greifbare Symptome besitzen. Der Hirnforscher hat Patienten untersucht, die nur in einem Ohr unter Geräuschen leiden und die Lautstärke des Brummens, Knisterns oder Rauschens erhöhen können, indem sie ihre Zähne zusammenbeißen. Lockwood ließ sie mehrmals ihren Kiefermuskel kräftig anspannen und beobachtete mit einem Positronen-Emissions-Tomographen (PET) die Durchblutung des Gehirns. Auf dem Bildschirm des Tomographen leuchteten zwei Regionen im Gehirn auf, was bedeutet, daß dort die Durchblutung während des Versuches anstieg. Ein Areal befindet sich im Schläfenlappen, der sich seitlich am Gehirn entlangzieht. Die Durchblutung stieg dabei nur in dem Schläfenlappen an, der vom betroffenen Ohr aus gesehen auf der abgewandten Seite des Kopfes liegt. Dort werden normalerweise auch Geräusche verarbeitet, die von außen in das Ohr dringen. Zur Überraschung Lockwoods leuchtete nicht nur diese Region auf, sondern außerdem noch der Hippocampus. "Hippocampus" heißt übersetzt "Seepferdchen" wegen seines eigentümlich gewundenen Querschnitts (dazu muß man wissen: der Hippocampus ist direkt mit dem Schläfenlappen verbunden). Der Hippocampus ist eine Struktur im Innern des Gehirns, die sich an der Steuerung von Gefühlen beteiligt. Der Anatom Arthur Koestler sprach vom "wildem Pferd der Emotionen", dessen Reiter die Hirnrinde ist. Lockwood vermutet daher, dass die Aktivität des Hippocampus mit der öfter gleichzeitig auftretenden Niedergeschlagenheit der Patienten bei den inneren Lärmattacken zusammenhängt. Da für das Hören wichtige Areale des Schläfenlappens aktiv sind, obwohl es still um den Patienten ist, hat Lockwood einen weiteren Verdacht: "Ähnliche Veränderungen können auch für Phantomschmerzen verantwortlich sein. Bei diesem Syndrom spüren Amputierte einen stechenden Schmerz, der scheinbar aus dem verlorenen Arm oder Bein stammt. Ich glaube, der Tinnitus ist ein analoges Phänomen im Hörsystem." Tatsächlich verschlechtert sich bei vielen Menschen, die an Tinnitus leiden, auch das Gehör. Kopfverletzungen, starke Dosen an Antibiotika und Aspirin, aber vor allem anhaltender Lärm können einen Tinnitus entfesseln. Dabei scheinen Menschen ein erhöhtes Risiko zu tragen, die zeitweise an Ohrensausen leiden. "Die Forschungen von Lockwood sind ein Durchbruch", begeistert sich auch der Hirnforscher James Kaltenbach von der Wayne-Universität in Detroit. "Wenn Wissenschaftler einmal wissen, was falsch läuft und den Tinnitus entfacht, können sie auch damit beginnen, Medikamente zu entwickeln."

Quelle: Andreas Wawrzinek, State University of New York at Buffalo, 26.1.1998

 >>> Anmerkung:

Das Phänomen der direkten Verbindung des Tinnitustons mit den Schläfenlappen (Temporallappen) wurde in unserem Institut schon 1994 festgestellt. Unsere Potentialmessungen bei gleichzeitigem Einspielen hoher Generatortöne über Kopfhörer bewiesen zweifelsfrei, dass der Tinnituston immer mit hoher Aufladung (Gleichspannungspotential) der Schläfenlappen einher geht. Diese kann mit dem PcE-Scanner, einem von unserem Institut entwickelten Biofeedbackgerät mit Potentialmessung, auch gemessen werden. Dies wurde auch im Buch von Gerhard H. Eggetsberger "Power für den ganzen Tag" beschrieben (Seite 43). Ausführlicher wurde das Phänomen des Tinnitus-Tons (Innerer Ton) im Buch "Geheime Lebensenergien" (Seite 67-74) des selben Autors näher behandelt.

Testreihen nach der Entdeckung des PcE-Effekts im Jahr 1994 haben uns zu den gleichen Ergebnissen gebracht wie die oben angegebene neue Studie von Alan H. Lockwood. Unser PcE-Training - so stellten wir schon 1994 fest - stimmuliert elektrisch das Gehirn, wobei es auch zu einer meßbaren Aufladung beider Schläfenlappen kommt. Wir konten feststellen, dass dieser Ton vor allem bei Personen auftritt, die muskulär entspannt, dabei aber gleichzeitig hirnelektrisch hoch aktiviert sind (besonders in den Schläfenlappen). Oft tritt der Tinnituston dann auf, wenn die betroffene Person sich zur Ruhe begeben möchte. Gerade in dieser Situation entspant sich der Körper, aber das Gehirn bekommt mehr Energie. Wir konnten feststellen, dass auch bei dem von uns entwickelten Training dieser Effekt auftritt, den wir den "inneren Ton" nannten. Unsere Studien zeigten aber auch, dass der Ton grundsätzlich positiv zu bewerten ist, er kann auch als inneres Feedback gesehen werden. Tritt der Ton auf, weiß der Betroffene, dass er körperlich entspannt und sein Gehirn gut aktiviert ist. Es zeigte sich auch, dass das Phänomen des Tinnitustons bei jenen Personen unter Kontrolle gebracht werden konnte, die das PcE-Training in Seminaren erlernten. Grundsätzlich muss nach unserem Dafürhalten völlig anders als bisher mit dem Tinnituston umgegangen werden. Moderne biokybernetische Messmethoden, hier vor allem Potentialmessungen, können dem behandelnden Therapeuten zu einer effizienten und schnellen Interventionstechnik führen. Das PcE-Training ist eine natürliche Methode, die inneren Energien (Gleichspannungspotentiale) gezielt zu erhöhen.

GHE 27.01.1998

 

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